Schneewittchen

„Die Zwerge legten es auf eine Bahre und setzten sich alle siebene daran und beweinten es und weinten drei Tage lang.“

Workshops

 

1. „Trauer“

Cameron: „Ich rekallibriere die Zentrifuge.“
House: „Drehen Sie sich um!“

~ Cameron dreht sich um, Tränen in den Augen ~

House: „Das ist etwas sehr trauriges, eine unkallibrierte Zentrifuge, da muss ich auch weinen.“ 

(Dr House Staffel 1 Folge 107)

Der Umgang mit Verlusten und die vielfältigen Reaktionen darauf sind eine der vielen persönlichen Herausforderungen in der ärztlichen Tätigkeit. Insbesondere im Bereich der Versorgung und Begleitung von Patienten mit einer unheilbaren Erkrankung und ihrer Angehörigen wird der Umgang mit Trauer oft als schwierig empfunden – und zum Teil sogar vermieden. Dabei ist die Begleitung von Trauer integraler Bestandteil des Palliative Care Konzeptes und eine Aufgabe für alle an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen.

Ziel des Workshops ist es die Vielschichtigkeit individueller Trauerbewältigungsstrategien und die individuelle Ressourcenfindung in einer solchen Situation darzustellen.

Die Teilnehmer sollen ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie unterschiedlich betroffene Patienten und deren Angehörige mit Trauer umgehen können, und dass etwas, das dem einen hilft, nicht automatisch auch dem nächsten hilft.

Kurze Impulse sollen eine Diskussion entlang verschiedener Fragestellungen ermöglichen. z.B.: Was ist eine Trauerreaktion? Gibt es unnormale Trauer? Wo liegt die Grenze zwischen Professionalität und Emotion? Wie empfinden Patienten Begleitungsangebote?

Dozent: Norbert Krumm ist seit 1994 in der Palliativmedizin tätig. Er ist eine Palliative Care Fachkraft und wissenschaftlicher Angestellter in der Klinik für Palliativmedizin des UKAachen. Der derzeitige Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Lehre in der studentischen, pflegerischen und ärztlichen Palliative Care Ausbildung und in der Forschung.

2. Anamnese

 

3. „Instant Aging – in 10 Minuten 50 Jahre älter!“

Die Gerontologie wird im Laufe der Jahre in medizinischen Versorgungsgebieten einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Doch wer kann sich schon als junger Mensch gut in das Leben und Empfinden eines Älteren hineinversetzen? Und wie kann das Leben im Alter und mit körperlichen Behinderungen durch kleine Hilfsmittel und Tricks erleichtert werden?

Dieser Workshop bietet einen Einblick in die Arbeitsweise der Ergotherapie in der Geriatrie.

Durch das Projekt „Instant Aging“ soll jeder Teilnehmer am eigenen Körper erfahren, wie es sich mit körperlichen Einschränkungen im Alter leben lässt und wie einfache Alltagsaufgaben zur großen Herausforderung werden. Im Einsatz ist das System an Hochschulen und in der Ausbildung  zu sozialen Berufen.

 

4. „Antriebe und Abgründe in den Anamnesegruppen“

Als Teilnehmerinnen, Tutorinnen und Tutorentrainerinnen in den Anamnesegruppen wurden wir in ganz unterschiedlicher Weise und unterschiedlichem Ausmaß geprägt.

In diesem Workshop möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, was wir aus unseren Anamnese-Erlebnissen mitgenommen haben und noch mitnehmen können. Dafür wollen wir dezidiert auf Eure eigenen Erfahrungen eingehen und gemeinsam versuchen sich auftuende „Abgründe“ auszuloten und „Antriebe“ produktiv zu nutzen. Dabei werden wir uns mit Wahrnehmungsschulung und Methoden aus der Gruppendynamik auseinandersetzten.

Weiterhin möchten wir mit Euch erarbeiten wie sich die Anamnesegruppen und ihre Themen auch nach dem Studium in unser Leben und Arbeiten integrieren lassen und uns helfen können mit schwierigen Situationen umzugehen.

Dozentinnen: Lena Katharina Keller bedankt sich bei den Anamnesegruppen für viele zwischenmenschliche und interdisziplinäre Ein- und Aussichten. Die Diplom-Psychologin arbeitet nun an ihrer – ebenfalls interdisziplinären – Promotion zum Thema „Chronobiologie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“.

Theresa Tumewu bedankt sich bei den Anamnesegruppen für die Begleitung durch ein bewegtes Studienleben. Mit dieser Unterstützung hat sie ihr Studium im letzten Jahr abgeschlossen. Jetzt lebt sie als glücklich frischgebackene Ärztin in Leipzig.

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