Hans im Glück

„So glücklich wie ich,“ rief er aus, „gibt es keinen Menschen unter der Sonne.“

Workshops

1. „Leben mit Nierenversagen“

-Aber welches Leben?“ denkt sich manch einer…

Nach einer Besichtigung der Dialysestation des UK Aachens soll es in diesem Workshop einmal nicht nur um die medizinische Seite verschiedener Nierenersatz-verfahren gehen, sondern vor allem darum, wie es sich letztendlich aus Betroffenensicht damit lebt. Familienalltag? Berufsalltag? Freizeit?

Gegebenenfalls wird auch auf das Thema Organspende  eingegangen.

Dozent: Prof. Dr. med. Jürgen Floege leitet die Medizinische Klinik II des UK Aachens für Nephrologie und Immunologie.

2. „Schmerztherapie“

Schmerz wird subjektiv und individuell erlebt und ist nicht messbar.

Die Entstehung des chronischen Schmerzes ist ein multifaktorielles Geschehen, bei welchem psychische und soziale Einflüsse eine große Rolle spielen. Dieser Situation muß sowohl in Diagnostik als auch in Therapie Rechnung getragen werden. Interdisziplinäre Vorgehensweise und ein multimodales Behandlungskonzept sind notwendig.

Der Schmerzpatient muß bereits bei der Anamneseerhebung merken, daß er ernst genommen wird und darf sich nicht als Simulant oder psychisch krank abgestempelt fühlen. Im Workshop wird ein Patient vorgestellt und anhand seiner Krankheitsgeschichte und im Gespräch mit ihm werden psychosomatische Aspekte speziell diskutiert. Besonderes Gewicht wird auf die Darstellung der nicht-medikamentösen Therapiemöglichkeiten gelegt.

Dozentin: Dr. med. Dorothea von der Laage, Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie, Leiterin der Schmerzambulanz, Zusatzbezeichnung: Spezielle Schmerztherapie, Akupunktur, Psychosomatische Grundversorgung, seit 1984 ausschließlich schmerztherapeutisch tätig, Aufbau der Schmerzambulanz am UK Aachen, Leitung von Patientengruppen, speziell Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und von monatlichen sowie wöchentlichen interdisziplinären Schmerzkonferenzen

3. „Kinder mit ADHS – Neurofeedback als Therapieoption?!“

Die Verdachtsdiagnose ADHS/ ADS ist eine der häufigsten Vorstellungsgründe im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ). Im (ambulanten) Behandlungsprozess mit nur wenigen Kontakten soll nicht nur eine sichere Diagnose gestellt, sondern auch ein Therapiekonzept erarbeitet werden, das zur Symptomatik des Kindes passt und von der Familie mitgetragen und umgesetzt werden kann. Immer wieder wird explizit nach nicht-medikamentösen Interventionen gefragt. Seit einigen Jahren gilt Neurofeedback, eine Form des Biofeedbacks, als effektive Behandlungsmethode, die alternativ oder ergänzend zur medikamentösen Therapie bei ADHS/ADS angewandt werden kann.  

Im Rahmen dieses Workshops sollen anhand von Fallbeispielen aus dem SPZ zunächst die diagnostischen Schritte und die Erarbeitung eines Förderkonzeptes dargestellt werden. In einer kurzen theoretischen Einführung werden die Grundlagen und Forschungsergebnisse zum Neurofeedback besprochen sowie auf das therapeutische Procedere eingegangen. Anhand von Videobeispielen wird die Umsetzung in der Praxis veranschaulicht.

Dozentin: Alexandra Parajuli ist Diplompsychologin und Biofeedbacktherapeutin (DGS). Sie arbeitet seit 2003 im Bereich der Sozialpädiatrie, zunächst in einer Fachklinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie mit zugehörigem Sozialpädiatrischem Zentrum (Lebenszentrum Königsborn in Unna). Seit 2010 ist sie im SPZ des Elisabeth-Krankenhauses in Mönchengladbach-Rheydt beschäftigt.

4. Anamnese

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